glances als Systemmonitor

glances ist ein nettes Projekt um sich, abgesehen von den Klassikern wie top oder htop, einen Überblick über ein System zu verschaffen. Das Tool glances ist sogar in der Lage das Monitoring über Netzwerk abrufbar zu machen. Bietet, anders wie top, mehr Informationen über das System. glances  ist in den Reporsitorien von Debian und Derivaten und kann daher mit:

apt-get install glances

installiert werden. glances wurde in Python und psutils erstellt und verfügt über eine ncurses-Oberfläche.

Für die neuste Version kann diese mit:

pip install glances
curl -L https://bit.ly/glances | /bin/bash

oder

wget -O- https://bit.ly/glances | /bin/bash

installiert werden.

Wenn man glances in der lokalen Konsole ohne Optionen aufruft erhält man einen netten Überblick über das System:

Wenn man glances mit der Option -w startet dann läuft glances als Daemon und ist über Port 61208 (mit der Option -p kann man den Port verändern) mit einem Webbrowser über Netzwerk zu erreichen:

# glances -w
Glances Web User Interface started on http://0.0.0.0:61208/

Wenn nun die Adresse http://IP-Adresse des Servers:61208 im Browser aufgerufen wird, so erhält man das gleiche Bild wie in der Shell. Vorsicht, da glances einen eigenen Webserver bereitstellt ist nur der Aufruf über die IP-Adresse erfolgreich aber nicht der Aufruf über einen Domainnamen.

Die Konfigurationsdateien findet man unter /etc/glances/glances.conf bzw. unter ~/.config/glances/glances.conf. Manchmal wird man von glances, wenn man eine laufende Instanz von glances verlässt, auf eine neue Version hingewiesen. Ein Update erreicht man aus der Shell am einfachsten mit:

sudo pip install --upgrade glances

glances bietet eine ganze Reihe an Optionen für den Betrieb und die Anzeige von Werten des Systems. Dazu möchte ich auf die man-Page verweisen. Dort wird auch der Aufbau der Konfigurationsdatei(en) dokumentiert.

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