Der unbekannte Befehl – „update-alternatives“ der Alternative

In der Linux-Welt ist man in der glücklichen Lage oft Alternativen für einzelne Aufgaben zu haben. Anders als in der Windows-Welt bringen die meisten Linux-Distributionen einen Paketmanager mit die für eine Aufgabe verschiedene Programme zur Verfügung stellen. So gibt es z.B. viele ASCII-Editoren, Webbrowser oder E-Mail-Clients. In der Debian-Welt gibt es mit update-alternatives ein Tool zur Verwaltung dieser Programme mit konkurrierenden Funktionen. Streng genommen dient das Programm nur dazu symbolische Links auf diese Programme zu setzen.

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Benchmark von Datenträgern mit Linux-Bordmitteln

Weil ich es immer wieder mal nachschauen muss hier nur ganz kurz – wie macht man einen Benchmark eines Datenträgers unter Linux. Das ist im Prinzip ganz einfach und dazu kann man hdparm benutzen. hdparm werde ich sicher noch einmal ausführlicher im Rahmen von „Der unbekannte Befehl“ vorstellen und da er hat auch sonst noch viele andere nützliche Optionen hat.

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Bluetooth-Geräte im Dualboot-Betrieb Linux/Windows koppeln

Im Dualboot-Betrieb muss bei jedem Wechsel des Betriebssystems ein Bluetooth-Gerät neu gekoppelt werden. Dies dauert unter Windows leider immer eine gewisse Weil, da Windows jedes mal seine Treiber neu installieren muss.
Die Ursache ist, dass bei jedem neuen Kopplungsvorgang zwischen Rechner und Bluetooth-Gerät ein Schlüssel ausgehandelt wird und die beiden Schlüssel von Windows und Linux unterschiedlich sind. Der Windowsschlüssel für Bluetooth befindet sich in der Registry unter dem Pfad “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet002\Services\BTHPORT\Parameters\Keys\${DEVICE}\${ADDRESS}“ (Windows 7) oder “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BTHPORT\Parameters\Keys\${DEVICE}\${ADDRESS}“ (Windows 10). DEVICE steht hier für die MAC-Adresse der Bluetooth-Karte des Rechners und ADDRESS steht für die MAC-Adresse des Bluetooth-Geräts. Leider ist dieser Schlüssel auch für den Benutzer mit Administratorrechten geschützt und kann nicht ausgelesen werden – unter Linux wäre nebenbei gesagt so etwas überhaupt nicht möglich aber Microsoft hält es wohl für nötig, das Betriebssystem vor dem Administratorkonto zu schützen.

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rsync und Serverumzug (II)

Ich hatte hier eine einfache Version eines Serverumzugs geschildert – Server A auf Server B sichern und zurück übertragen. Da mein bisheriger Serverprovider die Mietpreise massiv erhöht hat und dieses „Upgrade“ dazu noch schlechtere Konditionen (Speicherplatz, Traffic) hat, habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative begeben. Aus meiner Erfahrung mit Version I habe ich dem Serverumzug optimistisch entgegen gesehen.

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rsync und Serverumzug (I)

Vor einer Weile hatte ich das Problem, dass dieser VServer wohl ein Problem mit dem Virtualisierungs-Container hatte. Ich selber habe weder Ahnung von Virtualisierung oder wie das für einen Provider aussieht. Ich versuche aber was von dem zu verstehen was ich gerade vorfinde und für mich sah das nach einem normalen Linux-System aus. Alle Dateien waren für mich intakt. Der Vorschlag des Providers war ernüchternd und sah vor: Neuinstallation und etwas was man nicht gerne hören möchte zumal ich selber keine Probleme gesehen habe und das neue Aufsetzen mich wahrscheinlich wieder Wochen gedauert hätte. Nach etwas Verhandlung habe ich dann kostenfrei einen zweiten Server für ein paar Tage, sagen wir mal mit der IP-Adresse 10.0.0.2, zur Verfügung gestellt bekommen um dahin meine Daten zu sichern. Das war irgendwie so etwas wie ein doppelter Serverumzug. Alter Server auf temporären Server und wieder zurück. So etwas hab ich noch nie gemacht und klingt erst einmal nach einem Alptraum.

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ISPConfig mit Postfix, Apache2, Spamfilter usw. einrichten (Teil 3 – Postfix, Dovecot und Mariadb installieren)

Nachdem wir im 2. Teil weitere Vorarbeiten erledigt haben kommt nun der Postfix dran. Postfix ist ein Mail Transfer Agent (gemeinhin auch Mailserver genannt der angetreten ist die Schwachstellen des sendmail zu beseitigen. Postfix ist ein sehr modular aufgebauter MTA dessen Softwaredesign auf Sicherheit ausgelegt ist. Postfix besitzt nur zwei Konfigurationsdateien und ist deshalb deutlich konfigurationsfreundlicher als sendmail – was darüber hinaus irgendwann auch für seine geballte Ladung an Sicherheitslücken bekannt war. Postfix funktioniert unter Debian in einfacher Form fast ohne Eingreifen von root und Alpine als Mailclient aber wir möchten ja ein modernes Mailsystem auf SQL-Basis aufbauen. Zunächst müssen die Pakete installiert werden und dazu wird der gute alte apt-get bemüht:

apt-get install postfix postfix-mysql postfix-doc

Dabei wird exim4 vom Server entfernt und Postfix lassen wir gerade unkonfiguriert. Ein:

apt-get remove --purge exim4

entsorgt auch die letzten Exim4-Reste.

Mittlerweile überflüssige Pakete kann man mit:

apt-get autoremove

entfernen.

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ISPConfig mit Postfix, Apache2, Spamfilter usw. einrichten (Teil 2 – Allgemeine Software installieren)

Im ersten Teil dieser Serie wurden die Einstellungen am DNS-System vorgenommen die für den Betrieb eines Mailservers (MTA) nötig sind. Nun ist es an der Zeit die nötige Software zu installieren. Ursprünglich hatte ich vor, das ganze in ziemlich einem Rutsch zu machen aber das erwies sich bei der großen Menge an Paketen als zu fehlerträchtig bzw. als unpraktikabel zur Fehlersuche.

Allgemeine Software

Natürlich sind die Ansprüche an die Auswahl an Paketen recht individuell und die Images der Serverprovider sind mit Minimalinstallation mit unterschiedlicher Software ausgestattet. Man muss unter Debian/apt nicht nachschauen ob man ein bereits installiertes Paket noch einmal installieren will denn apt-get erkennt das.

  • Editor – Linux bietet eine große Anzahl an Editoren und viel davon haben eine fast religöse Anhängerschaft. Wir werden hier eine größere Anzahl an Konfigurationsdateien bearbeiten so das wir einen Texteditor brauchen der einem liegt und den man in der Konsole benutzen kann. Ich selber nutze normalerweise vi oder nano. Statt vi installiere ich mir noch den vim der sich etwas intuitiver als der orginal vi bedienen lässt. Ein beherztes apt-get install nano vim befördert die beiden Pakete auf die Festplatte.

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